Das perfekte Katzenklo - Thron oder Plastikwanne?
Was bei uns Menschen das Badezimmer ist, ist für die Katze ein Heiligtum. Du glaubst, irgendeine Plastikkiste tut es schon? Weit gefehlt! Damit dein Stubentiger sein Katzenklo nicht zum Minenfeld erklärt, gilt es, ein paar wichtige Dinge zu beachten.
Größe und Form
Die Katzentoilette sollte großzügig bemessen sein, sodass sich deine Katze darin bequem umdrehen kann. Große Katzen brauchen XXL-Toiletten – schließlich will niemand mit dem Popo aus der Tür hängen.
Und die Form? Geschlossen mit Dach oder offen wie eine Sommerwiese? Das entscheidet dein Vierbeiner. Manche fühlen sich in der „Höhle“ geborgen, andere sind Team Freiluft-Pipibox.

Standort, Standort, Standort
Wo wir schon beim Thema Luxus sind: Die Toilette gehört nicht in den Keller neben die Rumpelkammer. Katzen mögen ruhige, zugängliche Orte – und zwar möglichst weit weg von Futter und Wasser. Auch Durchgangsstraßen wie der Flur sind tabu. Stell dir vor, du bist mitten in deiner Sitzung, und ständig marschiert jemand durch den Raum. Nicht gerade entspannend, oder?

Sandstrand oder Kiesgrube?
Katzen sind wählerisch, was unter ihren zarten Pfoten raschelt. Die Wahl der Streu ist also keine Kleinigkeit.
Hier die beliebtesten Varianten:

Klumpende Streu: Der Favorit der Sauberkeitsfanatiker
Sobald es feucht wird, klumpt die Streu zu festen Bällchen. Das ist nicht nur praktisch beim Reinigen, sondern auch bei Gerüchen unschlagbar. Für die Katze: Top! Für dich: Noch besser!
Nicht-klumpende Streu: Für Minimalisten
Diese Streu saugt alles auf, ohne Klumpen zu bilden. Eher schlicht, aber hey – wenn’s der Katze gefällt!
Natur-Streu: Bio für die Mieze
Aus Holz, Papier oder Mais – das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch leichter als herkömmliche Streu. Perfekt für Katzen mit einem Sinn für Nachhaltigkeit.
Silikatstreu: High-Tech fürs stille Örtchen
Mit ihren kleinen Kristallen sieht diese Streu fast aus wie Diamanten. Sie bindet Flüssigkeit und Gerüche – und hält gefühlt ewig. Luxus pur!
Hygiene - ein sauberes Klo für die Diva
Katzen sind penibel, was Sauberkeit angeht. Ein schmutziges Klo wird gnadenlos ignoriert – oder durch alternative Plätze ersetzt. Damit das nicht passiert:
- Täglich Hinterlassenschaften entfernen
- Regelmäßiger kompletter Streuwechsel
- Klo mit warmen Wasser und milder Seife reinigen

Klotraining - Geduld ist eine Tugend
Katzen sind kluge Tiere, aber auch kleine Sturköpfe. Die Gewöhnung an die Katzentoilette braucht daher vor allem eines: Geduld.

Die Einführung
Zeig deinem pelzigen Mitbewohner direkt nach dem Einzug, wo das Klo steht. Setze ihn sanft hinein, aber zwing ihn zu nichts. Niemand mag auf Kommando.
Timing ist alles
Nach dem Fressen oder Schlafen ist die beste Zeit, um die Katze zur Toilette zu führen. Irgendwann macht es Klick – oder eher „Pfütz“ – und sie weiß, wofür der Ort gedacht ist.
Keine Strafen
Wenn mal ein Missgeschick passiert, bleib ruhig. Ein „Oh nein!“ reicht völlig. Alles andere stresst die Katze – und sie wird dir aus Protest vielleicht den Teppich dekorieren.

